Zwischen 170 und 730 Watt ziehen die Geräte in unserem Vergleich. Was daraus auf der Stromrechnung wird, hängt vor allem daran, wie lange ein Gerät laufen muss – und das bestimmt dein Raum, nicht das Datenblatt.
Die Frage „Wie viel Strom verbraucht ein Luftentfeuchter?“ hat zwei Antworten. Die erste steht im Datenblatt: die Leistungsaufnahme in Watt. Die zweite steht nirgends, weil sie von deinem Raum abhängt: wie viele Stunden das Gerät am Tag laufen muss. Erst beides zusammen ergibt die Stromkosten. Diese Seite rechnet beides mit den Herstellerangaben aus unserem Vergleich durch – mit offengelegtem Rechenweg, damit du jede Zahl nachprüfen kannst.
Von den 20 Geräten in unserem Luftentfeuchter-Vergleich nennen 16 eine Leistungsaufnahme. Die Spanne reicht von 170 Watt beim Brandson WLAN 10 Liter bis 730 Watt beim TROTEC TTR 57 E.
Die Wattzahl allein sagt aber wenig über die Sparsamkeit. Der Bosch Dry 2000 schafft laut Hersteller 12 Liter am Tag bei 178 Watt, der COMFEE CDDOE-10DEN7-QA3(EU) 10 Liter bei 300 Watt. Das Gerät mit der höheren Literangabe braucht hier also deutlich weniger Strom. Was eine Betriebsstunde kostet, ist schnell gerechnet: Watt geteilt durch 1.000 mal Strompreis. Bei 35 Cent je Kilowattstunde kostet eine Stunde beim Brandson knapp 6 Cent (0,17 × 35 = 5,95), beim Aktobis gut 17 Cent (0,495 × 35 = 17,3) und beim TTR 57 E gut 25 Cent (0,73 × 35 = 25,55).
Stromkosten = Watt ÷ 1.000 × Stunden pro Tag × Betriebstage × Strompreis
Wir rechnen wie unser Luftentfeuchter-Rechner: mit 35 Cent je Kilowattstunde, sechs Betriebsmonaten im Jahr und 30,4 Tagen je Monat. Sechs Monate sind also 182,4 Betriebstage. Sie stehen für die feuchte Jahreshälfte von Oktober bis März. Wer das Gerät nur im Spätsommer oder das ganze Jahr braucht, setzt eine andere Zahl ein. Den tatsächlichen Strompreis bestimmt dein Tarif – rechne mit deinem eigenen Wert nach.
Die höchsten Kosten entstehen, wenn ein Gerät 24 Stunden am Tag durchläuft. So sieht das für die beiden Enden der Spanne aus:
Brandson WLAN 10 Liter (170 W): 0,17 kW × 24 h = 4,08 kWh am Tag. Im Monat: 4,08 × 30,4 = 124,03 kWh × 0,35 € = 43,41 €. Über sechs Monate: 4,08 × 182,4 = 744,19 kWh × 0,35 € = 260,47 €.
TROTEC TTR 57 E (730 W): 0,73 kW × 24 h = 17,52 kWh am Tag. Im Monat: 17,52 × 30,4 = 532,61 kWh × 0,35 € = 186,41 €. Über sechs Monate: 17,52 × 182,4 = 3.195,65 kWh × 0,35 € = 1.118,48 €.
Diese Werte sind eine Obergrenze, keine Prognose. Ein Gerät mit Hygrostat läuft nur so lange, bis die eingestellte Luftfeuchte erreicht ist. Wie lange das in einem echten Raum dauert, hängt an zwei Dingen: wie viel Wasser das Gerät dort tatsächlich schafft und wie viel Feuchtigkeit täglich nachkommt.
Die Literangabe auf dem Karton gilt unter Prüfbedingungen: 30 °C und 80 Prozent relativer Luftfeuchte. Bei 30 °C kann ein Kubikmeter Luft höchstens 30,4 Gramm Wasser tragen, bei 80 Prozent sind es 30,4 × 0,8 = 24,3 Gramm. So warm und so feucht ist es in kaum einem Raum, in dem ein Luftentfeuchter steht.
Ein Gerät kann nur das Wasser herausholen, das in der Luft steckt. Kühlere Luft trägt weniger Wasser, deshalb schafft dasselbe Gerät im kühlen Raum weniger. Wie viel weniger, ergibt sich aus dem Verhältnis der Wassermengen: Faktor = absolute Feuchte im Raum ÷ 24,3. Die absolute Feuchte ist die Sättigungsfeuchte bei der Raumtemperatur mal der relativen Feuchte.
| Temperatur | Sättigung | bei 55 % | Faktor | bei 60 % | Faktor |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 °C | 6,8 g/m³ | 3,74 g/m³ | 0,15 | 4,08 g/m³ | 0,17 |
| 10 °C | 9,4 g/m³ | 5,17 g/m³ | 0,21 | 5,64 g/m³ | 0,23 |
| 15 °C | 12,8 g/m³ | 7,04 g/m³ | 0,29 | 7,68 g/m³ | 0,32 |
| 20 °C | 17,3 g/m³ | 9,52 g/m³ | 0,39 | 10,38 g/m³ | 0,43 |
| 25 °C | 23,0 g/m³ | 12,65 g/m³ | 0,52 | 13,80 g/m³ | 0,57 |
| 30 °C | 30,4 g/m³ | 16,72 g/m³ | 0,69 | 18,24 g/m³ | 0,75 |
Zwei Beispiele aus der Tabelle: Im Wohnraum mit 20 °C und 60 Prozent stecken 17,3 × 0,6 = 10,38 Gramm Wasser in jedem Kubikmeter, der Faktor ist 10,38 ÷ 24,3 = 0,43. Im Keller mit 15 °C und 55 Prozent sind es 12,8 × 0,55 = 7,04 Gramm, der Faktor ist 0,29. Ein Gerät mit 16 Litern auf dem Datenblatt holt im Keller also rechnerisch nur rund 4,6 Liter am Tag heraus (16 × 0,29 = 4,64).
Für die Stromrechnung ist das der entscheidende Punkt. Wir setzen – wie der Rechner – die Leistungsaufnahme aus dem Datenblatt an, egal wie warm der Raum ist. Das Gerät zieht im Keller also dieselben Watt, holt dabei aber weniger Wasser. Um dieselbe Wassermenge zu entfernen, muss es länger laufen. Jeder Liter kostet im kühlen Raum mehr Strom.
Ein Luftentfeuchter mit Hygrostat misst die Luftfeuchte und schaltet ab, sobald die eingestellte Zielfeuchte erreicht ist. Steigt sie wieder, springt er an. Wie viele Stunden am Tag er dabei insgesamt entfeuchtet, hängt deshalb nicht an seiner Wattzahl, sondern daran, wie viel Feuchtigkeit täglich neu in den Raum kommt.
Diese tägliche Wassermenge setzt unser Rechner mit festen, offengelegten Werten an: 1,2 Liter je Person am Tag für Atmen, Kochen und Duschen, 1,5 Liter je Wäscheladung, die im Raum trocknet, und im feuchten Keller zusätzlich 0,5 Liter je 10 m² Grundfläche, die durch die Wände nachkommen. Dazu zählt er das Wasser, das beim Absenken der Raumluft auf die Zielfeuchte anfällt – in beiden Beispielen unten weniger als ein Zehntel Liter. Für den Faktor nimmt er die Zielfeuchte, weil das Gerät auch im bereits trockenen Raum noch gegen die nachkommende Feuchtigkeit arbeiten muss.
Laufzeit pro Tag = tägliche Wassermenge ÷ (Literangabe × Faktor) × 24 Stunden – höchstens 24 Stunden.
Ein Wohnraum mit 20 m² und 2,5 Metern Raumhöhe, 20 °C, die Luftfeuchte soll von 65 auf 55 Prozent sinken, zwei Personen, zwei Wäscheladungen pro Woche. Das sind die Vorgaben, mit denen der Rechner startet.
Tägliche Wassermenge: 2 × 1,2 l = 2,4 l aus den Personen, 2 × 1,5 l ÷ 7 Tage = 0,43 l aus der Wäsche, dazu die Absenkung der 50 m³ Raumluft: 50 × 17,3 × (0,65 − 0,55) = 86,5 Gramm, also 0,09 l. Zusammen 2,92 Liter.
Faktor: 17,3 × 0,55 = 9,52 g/m³; 9,52 ÷ 24,32 = 0,391. Ein Gerät mit 10 l/Tag schafft davon 10 × 0,391 = 3,91 Liter. Laufzeit: 2,92 ÷ 3,91 × 24 = 17,9 Stunden am Tag.
Bosch Dry 1000 (10 l, 175 W): 0,175 × 17,9 = 3,13 kWh am Tag × 182,4 Tage = 571 kWh × 0,35 € = rund 200 € in sechs Monaten.
COMFEE CDDOE-10DEN7-QA3(EU) (10 l, 300 W): 0,30 × 17,9 = 5,37 kWh am Tag × 182,4 Tage = 979 kWh × 0,35 € = rund 343 € in sechs Monaten.
Beide Geräte nennen 10 Liter am Tag und laufen im selben Raum deshalb gleich lange. Weil der COMFEE dabei 125 Watt mehr aufnimmt, kostet er über die Saison rund 143 € mehr als der Bosch Dry 1000. Bei gleicher Literangabe entscheidet die Wattzahl allein.
Ein Keller mit 20 m² und 2,5 Metern Raumhöhe, 15 °C, die Luftfeuchte soll von 70 auf 55 Prozent sinken, zwei Personen im Haus, keine Wäsche, feuchte Wände.
Tägliche Wassermenge: 2 × 1,2 l = 2,4 l aus den Personen, 20 m² ÷ 10 × 0,5 l = 1,0 l Kellerzuschlag, dazu die Absenkung: 50 × 12,8 × (0,70 − 0,55) = 96 Gramm, also 0,096 l. Zusammen 3,496 Liter.
Faktor: 12,8 × 0,55 = 7,04 g/m³; 7,04 ÷ 24,32 = 0,2895.
TROTEC TTK 53 E (16 l, 320 W): 16 × 0,2895 = 4,63 l am Tag. Laufzeit: 3,496 ÷ 4,63 × 24 = 18,1 Stunden. Strom: 0,32 × 18,1 = 5,79 kWh am Tag × 182,4 Tage = 1.056 kWh × 0,35 € = rund 370 €.
Newentor DEA-25L (25 l, 330 W): 25 × 0,2895 = 7,24 l am Tag. Laufzeit: 3,496 ÷ 7,24 × 24 = 11,6 Stunden. Strom: 0,33 × 11,6 = 3,83 kWh am Tag × 182,4 Tage = 699 kWh × 0,35 € = rund 245 €.
Der Newentor DEA-25L nimmt sogar 10 Watt mehr auf als der TROTEC TTK 53 E und kostet trotzdem rund 125 € weniger, weil er dieselbe Wassermenge in 11,6 statt 18,1 Stunden schafft. Das zeigt, worauf es beim Stromverbrauch wirklich ankommt: nicht auf die Wattzahl, sondern darauf, wie viel Wasser ein Gerät je Kilowattstunde holt.
Unter Prüfbedingungen ist diese Kennzahl schnell gerechnet: Liter je kWh = Literangabe ÷ (Watt × 24 ÷ 1.000). Für den TROTEC TTK 53 E sind das 16 ÷ (320 × 24 ÷ 1.000) = 16 ÷ 7,68 = 2,08 Liter je Kilowattstunde. Umgekehrt braucht er für einen Liter 0,48 kWh, bei 35 Cent also knapp 17 Cent (16,8).
Im Keller bei 15 °C und 55 Prozent gilt der Faktor 0,29: 2,08 × 0,29 = 0,60 Liter je Kilowattstunde. Ein Liter braucht dann 1,66 kWh und kostet rund 58 Cent – mehr als das Dreifache. Das passt zu Beispiel 3: 5,79 kWh für 3,496 Liter sind ebenfalls 1,66 kWh je Liter.
Die Tabelle zeigt die Kennzahl für alle 16 Geräte, für die der Hersteller sowohl eine Literangabe als auch eine Wattzahl nennt, sortiert nach dem Wert unter Prüfbedingungen. Die Keller-Spalte ist derselbe Wert mal 0,29 – die Reihenfolge ändert sich dadurch nicht, nur das Niveau.
| Gerät | Technik | l/Tag | Watt | l/kWh bei 30 °C/80 % | l/kWh bei 15 °C/55 % |
|---|---|---|---|---|---|
| Aktobis WDH-930EEW | Kompressor | 40 | 495 | 3,37 | 0,98 |
| Newentor DEA-25L | Kompressor | 25 | 330 | 3,16 | 0,92 |
| Bosch Dry 2000 | Kompressor | 12 | 178 | 2,81 | 0,81 |
| Comedes Demecto 30 eco WiFi | Kompressor | 25 | 380 | 2,74 | 0,79 |
| Kresico xWolei KD12-201226 | Kompressor | 12 | 190 | 2,63 | 0,76 |
| TROTEC TTK 75 ECO | Kompressor | 21 | 350 | 2,50 | 0,73 |
| Brandson WLAN 10 Liter | Kompressor | 10 | 170 | 2,45 | 0,71 |
| Bosch Dry 1000 | Kompressor | 10 | 175 | 2,38 | 0,69 |
| Bosch Dry 4000 | Kompressor | 16 | 285 | 2,34 | 0,68 |
| Pro Breeze PB-06-EU | Kompressor | 12 | 220 | 2,27 | 0,66 |
| TROTEC TTK 26 E | Kompressor | 10 | 200 | 2,08 | 0,60 |
| TROTEC TTK 53 E | Kompressor | 16 | 320 | 2,08 | 0,60 |
| KLAMER 20L in 24h | Kompressor | 20 | 420 | 1,98 | 0,58 |
| Comfee MDDF-16DEN7-WF | Kompressor | 16 | 430 | 1,55 | 0,45 |
| COMFEE CDDOE-10DEN7-QA3(EU) | Kompressor | 10 | 300 | 1,39 | 0,40 |
| TROTEC TTR 57 E | Adsorption | 9 | 730 | 0,51 | 0,15 |
Formel: l/kWh = Literangabe ÷ (Watt × 24 ÷ 1.000); Kellerwert = dieser Wert × 0,29. Rechnerischer Vergleichswert aus Herstellerangaben, kein Messwert. Nicht aufgeführt: 4 Geräte, für die der Hersteller keine Wattzahl nennt.
An der Spitze liegt der Aktobis WDH-930EEW mit 3,37 Litern je Kilowattstunde, knapp vor dem Newentor DEA-25L mit 3,16. Unter den Kompressorgeräten bildet der COMFEE CDDOE-10DEN7-QA3(EU) mit 1,39 den Schluss. Ganz am Ende steht das Adsorptionsgerät TROTEC TTR 57 E mit 0,51 – rund ein Sechstel des Newentor.
Rechnerischer Vergleichswert, kein Messwert. Beide Spalten sind aus Herstellerangaben gerechnet: Literleistung und Leistungsaufnahme laut Datenblatt, der Faktor aus der Physik oben. Gemessen haben wir nichts. Nur 6 der 20 Hersteller nennen überhaupt, unter welchen Bedingungen ihre Literangabe entstanden ist, und nicht alle dieselben – welche es tun, steht in der Übersicht der Literangaben.
Die Keller-Spalte geht von 15 °C aus. Wird es kälter, kommt bei Kompressorgeräten ein zweiter Effekt hinzu, den der Faktor nicht abbildet: Unter etwa 12 °C beginnt der Verdampfer zu vereisen. Das Gerät muss immer öfter abtauen, und die Leistung fällt zusätzlich stark ab. Unter 10 °C ist ein Adsorptionsgerät die bessere Wahl. Die Tabellenwerte der Kompressorgeräte gelten dort nicht mehr.
Adsorptionsgeräte arbeiten ohne Verdampfer. Die beiden Adsorptionsgeräte in unserem Vergleich, TROTEC TTR 57 E und Meaco DD8L Pro, nennen laut Hersteller einen Betrieb ab 1 °C. In der Tabelle sieht der TTR 57 E mit 0,51 Litern je Kilowattstunde schlecht aus. Im kalten Keller, im Gartenhaus oder in der Garage ist er trotz der höheren Wattzahl die bessere Wahl, weil ein Kompressorgerät dort kaum noch Wasser holt. Strom für ein Gerät, das vor allem abtaut, ist verschwendet.
Die Beispiele oben gelten nur für ihre Annahmen. Wie lange ein Gerät in deinem Raum läuft, hängt an Raumgröße, Temperatur, Zielfeuchte, Personen, Wäsche und Kellerfeuchte. Der Luftentfeuchter-Rechner nimmt genau diese Werte auf, nennt die nötige Literleistung und rechnet für die passenden Geräte aus unserem Vergleich Laufzeit, Kilowattstunden und Stromkosten aus – mit deinem Strompreis und deinen Betriebsmonaten. Nennt ein Hersteller keine Wattzahl, zeigt der Rechner das offen an, statt zu schätzen. Worauf es neben dem Stromverbrauch ankommt – Technik, Tank, Dauerablauf und Lautstärke –, erklärt die Kaufberatung. Warum im Keller neben der Temperatur auch das Lüften über die Laufzeit entscheidet, steht im Ratgeber Keller entfeuchten; wo die Grenze zwischen Entfeuchten und Dämmen verläuft, klärt Luftentfeuchter gegen Schimmel.
Zwischenwerte in den Beispielen sind gerundet. Der Rechner rechnet ungerundet, deshalb können dort einzelne Kilowattstunden oder Euro abweichen.
Raum, Temperatur und Strompreis eingeben – der Rechner nennt Laufzeit und Kosten für passende Geräte.
Alle 20 Geräte mit Literleistung, Leistungsaufnahme und Tank – fehlende Herstellerangaben offen gekennzeichnet.
Die Geräte in unserem Vergleich nehmen laut Hersteller zwischen 170 und 730 Watt auf, Kompressorgeräte zwischen 170 und 495 Watt. Läuft ein Gerät 24 Stunden durch, sind das 4,08 bis 17,52 kWh am Tag. Mit Hygrostat läuft es nur, bis die Zielfeuchte erreicht ist – ein 10-Liter-Gerät im Wohnraum-Beispiel mit 20 °C rund 17,9 Stunden am Tag.
Watt ÷ 1.000 × Stunden pro Tag × 30,4 Tage × Strompreis. Im Dauerbetrieb kostet der Brandson WLAN 10 Liter mit 170 Watt bei 35 ct/kWh 43,41 Euro im Monat, der TROTEC TTR 57 E mit 730 Watt 186,41 Euro. Das ist die Obergrenze; mit Hygrostat läuft ein Gerät nur, bis die Zielfeuchte erreicht ist. Für deinen Raum rechnet der Luftentfeuchter-Rechner die Laufzeit aus.
Weil die Literangabe bei 30 °C und 80 Prozent Luftfeuchte gilt. Bei 15 °C und 55 Prozent steckt nur 0,29-mal so viel Wasser in der Luft, das Gerät holt entsprechend weniger und läuft länger. Der TROTEC TTK 53 E braucht dann für einen Liter rechnerisch 1,66 kWh statt 0,48 kWh – bei 35 ct/kWh rund 58 statt knapp 17 Cent.
Nicht wegen der Wattzahl, sondern wenn er mehr Liter je Kilowattstunde schafft. Im Keller-Beispiel mit 20 m² und 15 °C läuft der Newentor DEA-25L (25 Liter, 330 Watt) 11,6 Stunden am Tag und kostet in sechs Monaten rund 245 Euro. Der TROTEC TTK 53 E (16 Liter, 320 Watt) läuft 18,1 Stunden und kostet rund 370 Euro.
Ja. Der TROTEC TTR 57 E nimmt 730 Watt auf und schafft rechnerisch 0,51 Liter je Kilowattstunde, Kompressorgeräte in unserem Vergleich liegen zwischen 1,39 und 3,37. Unter etwa 12 °C vereist aber der Verdampfer eines Kompressorgeräts und seine Leistung fällt stark ab – im kalten Keller ist ein Adsorptionsgerät trotz höherer Wattzahl die bessere Wahl.
Stelle die Zielfeuchte nicht niedriger ein als nötig: 40 bis 60 Prozent in Wohnräumen, bis etwa 65 Prozent im Keller. Bei 15 °C läuft ein Gerät mit 50 Prozent Zielfeuchte rund ein Fünftel länger als mit 60 Prozent. Halte Türen und Fenster des Raums geschlossen, wähle das Gerät passend zur Temperatur und halte den Filter sauber.
Stand: 16. September 2026. Alle Gerätewerte sind Herstellerangaben aus unserem Vergleich; gerechnet, nicht gemessen.
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